AGB

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Eigentumsvorbehalt
  7. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  8. Haftung
  9. Einlösung von Aktionsgutscheinen
  10. Einlösung von Geschenkgutscheinen
  11. Anwendbares Recht
  12. Alternative Streitbeilegung

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) des Marcel Duddeck, handelnd unter „Hawaii Cards by BlackEye512“ (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Für Verträge zur Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist.

1.3 Für Verträge zur Lieferung von Tickets gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei regeln diese AGB lediglich den Verkauf von Tickets für bestimmte, in der Artikelbeschreibung des Verkäufers näher bezeichnete Veranstaltungen und nicht die Durchführung dieser Veranstaltungen. Für die Durchführung der Veranstaltungen gelten ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen im Verhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter sowie ggf. hiervon abweichende Bedingungen des Veranstalters. Sofern der Verkäufer nicht zugleich auch Veranstalter ist, haftet er nicht für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung, für die ausschließlich der jeweilige Veranstalter verantwortlich ist.

1.4 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.5 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/legalhub/paypal/useragreement-full oder - falls der Kunde nicht über ein PayPal-Konto verfügt – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/legalhub/paypal/privacywax-full. Zahlt der Kunde mittels einer im Online-Bestellvorgang auswählbaren von PayPal angebotenen Zahlungsart, erklärt der Verkäufer schon jetzt die Annahme des Angebots des Kunden in dem Zeitpunkt, in dem der Kunde den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.5 Bei der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.

2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.7 Für den Vertragsschluss stehen unterschiedliche Sprachen zur Verfügung. Die konkrete Sprachauswahl wird im Online-Shop angezeigt.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

3.3 Soweit nichts anderes vereinbart ist, besteht ein Widerrufsrecht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Danach ist ein Widerrufsrecht auch bei Verträgen ausgeschlossen, die den Verkauf von Tickets für termingebundene Freizeitveranstaltungen zum Gegenstand haben.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise. Umsatzsteuer fällt nicht an, da der Verkäufer als Kleinunternehmer umsatzsteuerbefreit ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

4.2 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.

4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.

5) Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.

5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.

5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.

5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.

5.5 Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

5.6 Gutscheine werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

- per E-Mail

5.7 Tickets werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

- per E-Mail

6) Eigentumsvorbehalt

Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

7) Mängelhaftung (Gewährleistung)

Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:

7.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,

  • hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
  • sind bei gebrauchten Waren die Mängelrechte ausgeschlossen;
  • beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.2 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
  • für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

7.3 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.

7.4 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

7.5 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

8) Haftung

Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

8.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

8.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9) Einlösung von Aktionsgutscheinen

9.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend "Aktionsgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

9.2 Aktionsgutscheine können nur von Verbrauchern eingelöst werden.

9.3 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.

9.4 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

9.5 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

9.6 Sofern sich der Aktionsgutschein auf einen konkreten Wert und nicht auf einen prozentualen Preisnachlass bezieht, muss der Warenwert mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.

9.7 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

9.8 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

9.9 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.

9.10 Der Aktionsgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Aktionsgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.

10) Einlösung von Geschenkgutscheinen

10.1 Gutscheine, die über den Online-Shop des Verkäufers käuflich erworben werden können (nachfolgend "Geschenkgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

10.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben werden dem Kunden bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.

10.3 Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

10.4 Geschenkgutscheine können nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen verwendet werden.

10.5 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

10.6 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

10.7 Der Geschenkgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Geschenkgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.

11) Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.

12) Alternative Streitbeilegung

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

Ergänzende AGB für den Ankauf von Sammelkarten, TCG-Produkten und Zubehör

1. Geltungsbereich

Diese ergänzenden Ankaufbedingungen gelten für alle Angebote, Verkäufe, Einsendungen und Ankäufe von Sammelkarten, Trading-Card-Produkten, versiegelter Ware, Zubehör, Gunpla-Artikeln und vergleichbaren Produkten an HawaiiCards.

Sie gelten ergänzend zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen von HawaiiCards. Soweit diese Ankaufbedingungen besondere Regelungen für den Ankauf enthalten, gehen sie für diesen Bereich den allgemeinen AGB vor.

Individuelle Vereinbarungen zwischen HawaiiCards und dem Verkäufer haben Vorrang vor diesen Ankaufbedingungen.

2. Verkäufer, Mindestalter und Verkaufsberechtigung

Verkäufer kann nur eine volljährige und unbeschränkt geschäftsfähige Person sein, sofern nicht ausdrücklich eine wirksame Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegt.

Der Verkäufer versichert, dass er Eigentümer der angebotenen Ware ist oder anderweitig rechtlich berechtigt ist, diese Ware an HawaiiCards zu verkaufen.

Der Verkäufer versichert außerdem, dass die Ware nicht gestohlen, unterschlagen, gefälscht, unrechtmäßig erlangt oder mit Rechten Dritter belastet ist.

HawaiiCards ist berechtigt, bei berechtigtem Anlass Nachweise zur Identität, Volljährigkeit, Herkunft, Eigentumsberechtigung oder Echtheit der Ware anzufordern.

3. Angaben des Verkäufers

Der Verkäufer ist verpflichtet, alle Angaben zur angebotenen Ware vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.

Dies gilt insbesondere für:

- Kartenname oder Produktname
- Franchise / TCG, zum Beispiel Pokémon, One Piece, Gundam oder andere
- Edition, Set, Sprache und Version
- Zustand der Karte oder des Produkts
- Stückzahl
- Echtheit
- Vollständigkeit
- Beschädigungen, Knicke, Kratzer, Feuchtigkeitsschäden, Verfärbungen oder sonstige Mängel
- Veränderungen, Reparaturen, Reinigungen oder sonstige wertrelevante Umstände
- versiegelte oder geöffnete Verpackung
- Herkunft der Ware, soweit diese für den Ankauf relevant ist

Unrichtige, unvollständige oder irreführende Angaben können dazu führen, dass HawaiiCards ein abgegebenes Angebot anpasst, den Ankauf ablehnt oder bereits geleistete Zahlungen zurückfordert.

4. Bewertung und Ermittlung des Ankaufspreises

Die Ermittlung des Ankaufspreises erfolgt auf Grundlage einer internen Bewertung durch HawaiiCards.

Dabei können insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

- aktueller Marktwert
- Zustand der Ware
- Echtheit
- Nachfrage und Wiederverkäuflichkeit
- Franchise / TCG
- Sprache
- Edition, Set und Seltenheit
- Stückzahl
- Verfügbarkeit am Markt
- Verkaufsrisiko und Bearbeitungsaufwand

Ein Anspruch auf einen bestimmten Ankaufspreis, eine bestimmte Berechnungsformel, einen bestimmten Prozentsatz vom Marktwert oder eine bestimmte Bewertungsmethode besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich individuell vereinbart wurde.

5. Vorläufigkeit von Ankaufangeboten

Ankaufangebote, die HawaiiCards auf Grundlage von Fotos, Beschreibungen, Nachrichten, Formularangaben, Preisvorstellungen oder sonstigen Angaben des Verkäufers erstellt, stehen unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Prüfung der Ware nach Eingang bei HawaiiCards.

Ein solches Angebot stellt eine Bewertung auf Grundlage der vom Verkäufer bereitgestellten Informationen dar.

Ein endgültiger Ankauf zu dem angebotenen Preis setzt voraus, dass die Ware vollständig, echt und in dem beschriebenen Zustand bei HawaiiCards eingeht.

6. Gültigkeit des Ankaufangebots

Ein von HawaiiCards erstelltes Ankaufangebot ist für 24 Stunden ab Zugang beim Verkäufer gültig, sofern im jeweiligen Angebot keine abweichende Frist angegeben ist.

Nimmt der Verkäufer das Angebot nicht innerhalb dieser Frist an, erlischt das Angebot automatisch.

HawaiiCards ist nach Ablauf der Frist nicht mehr an das Angebot gebunden. Dies gilt insbesondere, da Marktpreise für Sammelkarten, TCG-Produkte und vergleichbare Artikel schwanken können.

7. Annahme des Angebots durch den Verkäufer

Der Verkäufer kann das Ankaufangebot innerhalb der angegebenen Frist annehmen.

Mit Annahme des Angebots bestätigt der Verkäufer, dass seine Angaben zur Ware vollständig und richtig sind und dass er zur Veräußerung der Ware berechtigt ist.

Nach Annahme des Angebots ist der Verkäufer verpflichtet, die angebotene Ware vollständig, sicher verpackt und innerhalb der vereinbarten Frist an HawaiiCards zu versenden oder auf andere vereinbarte Weise zu übergeben.

8. Erste Teilzahlung nach Annahme des Angebots

Nach Annahme des Angebots durch den Verkäufer kann HawaiiCards eine erste Teilzahlung in Höhe von 30 % des vereinbarten Ankaufspreises leisten.

Diese erste Teilzahlung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die Ware fristgerecht versendet wird und vollständig, echt und entsprechend der Angaben des Verkäufers bei HawaiiCards eingeht.

Die erste Teilzahlung stellt keine endgültige Bestätigung dar, dass die Ware dem beschriebenen Zustand entspricht.

Kommt der Ankauf aufgrund nicht erfolgtem Versand, falscher Angaben, fehlender Echtheit, fehlender Eigentumsberechtigung, erheblicher Zustandsabweichungen oder sonstiger berechtigter Gründe nicht zustande, ist die erhaltene Teilzahlung nach Maßgabe dieser Ankaufbedingungen zurückzuzahlen.

9. Auszahlung nur an den Verkäufer

Auszahlungen erfolgen ausschließlich an den Verkäufer selbst.

HawaiiCards ist berechtigt, Auszahlungen auf Bankkonten, PayPal-Konten oder sonstige Zahlungswege abzulehnen, wenn der Kontoinhaber erkennbar nicht mit dem Verkäufer übereinstimmt oder Zweifel an der Berechtigung bestehen.

Zahlungen an Dritte erfolgen nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung von HawaiiCards.

HawaiiCards kann die Auszahlung zurückstellen, wenn begründete Zweifel an der Identität, Berechtigung, Echtheit der Ware oder Rechtmäßigkeit des Verkaufs bestehen.

10. Versandfrist nach Erhalt der ersten Teilzahlung

Nach Erhalt der ersten Teilzahlung ist der Verkäufer verpflichtet, die Ware innerhalb von 5 Werktagen an HawaiiCards zu versenden, sofern keine abweichende individuelle Vereinbarung getroffen wurde.

Die Frist beginnt am Werktag nach Gutschrift der Teilzahlung auf dem Konto oder Zahlungsdienstkonto des Verkäufers.

Als Werktage gelten Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz von HawaiiCards.

11. Versandart und Sendungsnummer

Der Versand hat als nachverfolgbares DHL-Paket oder nach vorheriger Absprache über eine gleichwertige Versandart mit Sendungsverfolgung zu erfolgen.

Der Verkäufer ist verpflichtet, HawaiiCards die Sendungsnummer unverzüglich nach Aufgabe der Sendung mitzuteilen.

Die Mitteilung der Sendungsnummer hat über den von HawaiiCards vorgegebenen oder zuvor genutzten Kommunikationsweg zu erfolgen, zum Beispiel per E-Mail, Kontaktformular, Ankaufformular oder Messenger.

Eine bloße Mitteilung, dass die Ware versendet wurde, reicht nicht aus. Erforderlich ist eine nachvollziehbare Sendungsnummer oder ein gleichwertiger Versandnachweis.

12. Verpackungspflichten des Verkäufers

Der Verkäufer ist verpflichtet, die Ware sicher, sachgerecht und ausreichend geschützt zu verpacken.

Sammelkarten sind insbesondere so zu verpacken, dass sie während des Transports vor Knicken, Feuchtigkeit, Druckstellen, Kratzern und sonstigen Beschädigungen geschützt sind.

Versiegelte Produkte sind so zu verpacken, dass die Versiegelung, Verpackung und Umverpackung nicht durch den Transport beschädigt werden.

HawaiiCards haftet nicht für Schäden, die durch unzureichende oder unsachgemäße Verpackung durch den Verkäufer entstehen.

Die gesetzliche Gefahrtragung bleibt unberührt.

13. Versandkosten und Erstattung

Die Versandkosten trägt zunächst der Verkäufer.

Wird der Ankauf erfolgreich abgeschlossen, erstattet HawaiiCards dem Verkäufer die angemessenen Versandkosten für den vereinbarten Versandweg zusammen mit der Restzahlung.

Eine Erstattung der Versandkosten erfolgt nur, wenn der Verkäufer den Versand ordnungsgemäß nachweist, insbesondere durch Sendungsnummer, Einlieferungsbeleg oder Zahlungsnachweis.

Erstattet werden nur die Kosten für den vereinbarten oder üblichen Versandweg. Mehrkosten für nicht vereinbarte Sonderleistungen, Expressversand, Zusatzversicherungen, Sperrgut, besondere Verpackungsleistungen oder abweichende Versanddienstleister werden nur erstattet, wenn HawaiiCards diesen vorab zugestimmt hat.

Kommt der Ankauf aufgrund falscher, unvollständiger oder irreführender Angaben des Verkäufers, aufgrund einer berechtigten Ablehnung durch HawaiiCards oder aufgrund einer Ablehnung eines angepassten Angebots durch den Verkäufer nicht zustande, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Hinsendekosten, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

14. Ausbleibender oder verspäteter Versand

Versendet der Verkäufer die Ware nicht innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt der ersten Teilzahlung oder teilt er HawaiiCards keine gültige Sendungsnummer mit, ist HawaiiCards berechtigt, den Verkäufer zur Erfüllung aufzufordern und eine angemessene Nachfrist zu setzen.

Erfolgt auch innerhalb dieser Nachfrist kein ordnungsgemäßer Versand oder keine nachvollziehbare Mitteilung der Sendungsnummer, ist HawaiiCards berechtigt, vom Ankauf Abstand zu nehmen und die Rückzahlung bereits geleisteter Teilzahlungen zu verlangen.

Wurde bereits eine Teilzahlung geleistet und wird die Ware nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht versendet, ist der Verkäufer verpflichtet, die erhaltene Teilzahlung zurückzuzahlen, sofern HawaiiCards berechtigt vom Ankauf Abstand nimmt.

Weitere gesetzliche Rechte und Ansprüche von HawaiiCards bleiben unberührt.

15. Eingang und Prüfung der Ware

Nach Eingang der Ware prüft HawaiiCards die eingesendeten Artikel auf Echtheit, Vollständigkeit, Zustand und Übereinstimmung mit den Angaben des Verkäufers.

Die Prüfung kann insbesondere folgende Punkte umfassen:

- Echtheit der Karten oder Produkte
- Zustand und Beschädigungen
- Sprache, Edition, Set und Version
- Vollständigkeit der Lieferung
- Übereinstimmung mit Fotos und Beschreibung
- Anzahl der eingesendeten Artikel
- Verpackungszustand bei versiegelter Ware
- Hinweise auf Fälschungen, Manipulationen oder sonstige Auffälligkeiten

HawaiiCards ist berechtigt, die Prüfung zu dokumentieren, insbesondere durch Fotos, Videos oder schriftliche Prüfnotizen.

16. Restzahlung nach erfolgreicher Prüfung

Die Auszahlung der restlichen 70 % des vereinbarten Ankaufspreises erfolgt nach vollständigem Wareneingang und erfolgreicher Prüfung der Ware.

Die Restzahlung erfolgt spätestens innerhalb von 7 Werktagen nach vollständigem Wareneingang und erfolgreicher Prüfung, sofern keine Abweichungen, Echtheitszweifel, fehlenden Artikel, Transportschäden aufgrund mangelhafter Verpackung oder sonstigen Klärungsbedarfe bestehen.

Besteht Klärungsbedarf, informiert HawaiiCards den Verkäufer hierüber. Die Restzahlung kann bis zur Klärung des Sachverhalts zurückgestellt werden.

Die Prüfungs- und Zahlungsfrist wird nicht unangemessen verlängert. AGB-Regelungen zu Prüfungs- und Zahlungsfristen dürfen nicht unangemessen lang sein; § 308 BGB nennt für bestimmte Fälle unter anderem Richtwerte zu Zahlungs- und Überprüfungsfristen.

17. Abweichungen von der Beschreibung des Verkäufers

Weicht die erhaltene Ware von den Angaben, Fotos oder Beschreibungen des Verkäufers ab, ist HawaiiCards berechtigt, das ursprüngliche Ankaufangebot anzupassen oder den Ankauf abzulehnen.

Eine relevante Abweichung liegt insbesondere vor bei:

- schlechterem Zustand als angegeben
- falscher Sprache
- falscher Edition, Version oder Variante
- abweichender Stückzahl
- fehlenden Karten oder Produkten
- beschädigter Ware
- geöffneter statt versiegelter Ware
- beschädigter oder veränderter Versiegelung
- Verdacht auf Fälschung
- nicht vollständiger Lieferung
- sonstigen wertmindernden Umständen

In diesem Fall erhält der Verkäufer ein angepasstes Ankaufangebot oder eine Mitteilung über die Ablehnung des Ankaufs.

18. Neues Angebot bei Abweichungen

Erstellt HawaiiCards aufgrund von Abweichungen ein angepasstes Ankaufangebot, kann der Verkäufer dieses neue Angebot annehmen oder ablehnen.

Nimmt der Verkäufer das angepasste Angebot an, erfolgt die weitere Abwicklung auf Grundlage des neuen Ankaufpreises.

Lehnt der Verkäufer das angepasste Angebot ab, kommt kein Ankauf zu den geänderten Bedingungen zustande.

19. Rücksendung bei Ablehnung des angepassten Angebots

Lehnt der Verkäufer das angepasste Ankaufangebot ab, wird die Ware an den Verkäufer zurückgesendet.

Beruht die Angebotsanpassung oder Ablehnung auf unrichtigen, unvollständigen oder irreführenden Angaben des Verkäufers, trägt der Verkäufer die Kosten der Rücksendung.

HawaiiCards kann die Rücksendekosten mit bereits geleisteten Zahlungen verrechnen oder vom Verkäufer eine Erstattung der Rücksendekosten verlangen.

Die Rücksendung erfolgt grundsätzlich an die vom Verkäufer mitgeteilte Absender- oder Kontaktadresse. Eine Rücksendung an abweichende Adressen kann HawaiiCards ablehnen, wenn Zweifel an der Berechtigung oder Identität bestehen.

20. Rückzahlung bereits geleisteter Teilzahlungen

Wurde dem Verkäufer bereits eine Teilzahlung geleistet und kommt der Ankauf aufgrund berechtigter Angebotsanpassung, Ablehnung, Nichtversand, Falschbeschreibung, fehlender Echtheit, fehlender Verkaufsberechtigung oder Rückabwicklung nicht zustande, ist der Verkäufer verpflichtet, die bereits erhaltene Teilzahlung zurückzuzahlen.

Die Rückzahlung hat innerhalb von 48 Stunden nach Mitteilung der Ablehnung oder Rückabwicklung zu erfolgen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Sitz des Verkäufers oder von HawaiiCards, verlängert sich die Frist bis zum Ablauf des nächsten Werktags.

Die Rücksendung der Ware erfolgt nach Rückzahlung der bereits geleisteten Teilzahlung beziehungsweise Zug um Zug gegen Rückzahlung.

Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte von HawaiiCards bleiben unberührt. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nach § 273 BGB bestehen, wenn aus demselben rechtlichen Verhältnis ein fälliger Anspruch besteht; bei gegenseitigen Verträgen ist außerdem das Prinzip „Zug um Zug“ gesetzlich angelegt.

21. Verdacht auf Fälschung, Betrug oder fehlende Verkaufsberechtigung

Besteht der begründete Verdacht, dass die eingesendete Ware gefälscht, gestohlen, unterschlagen, manipuliert oder nicht im Eigentum des Verkäufers steht, ist HawaiiCards berechtigt, den Ankauf abzulehnen und die weitere Abwicklung bis zur Klärung des Sachverhalts zurückzustellen.

HawaiiCards kann vom Verkäufer geeignete Nachweise zur Echtheit, Herkunft oder Eigentumsberechtigung der Ware verlangen.

Bei begründetem Verdacht auf strafbares Verhalten behält sich HawaiiCards vor, rechtliche Schritte einzuleiten und zuständige Stellen zu informieren.

Bereits geleistete Zahlungen sind vom Verkäufer zurückzuerstatten, sofern kein wirksamer Ankauf zustande kommt oder der Ankauf aufgrund falscher Angaben, fehlender Berechtigung oder Täuschung rückabgewickelt wird.

Der Verkäufer ist beim Kaufvertrag grundsätzlich verpflichtet, die Sache zu übergeben und Eigentum daran zu verschaffen. Für bewegliche Sachen ist für die Eigentumsübertragung grundsätzlich Einigung und Übergabe erforderlich; bei gestohlenen, verlorenen oder sonst abhandengekommenen Sachen ist ein gutgläubiger Eigentumserwerb grundsätzlich ausgeschlossen.

22. Umgang mit offensichtlich gefälschter oder rechtswidriger Ware

HawaiiCards ist nicht verpflichtet, gefälschte, manipulierte, rechtswidrig erlangte oder sonst nicht verkehrsfähige Ware anzukaufen.

Soweit gesetzlich zulässig, kann HawaiiCards die Rücksendung solcher Ware bis zur Klärung des Sachverhalts zurückstellen.

Eine Rücksendung erfolgt nicht an Dritte oder an abweichende Adressen, wenn hierdurch Zweifel an der rechtmäßigen Rückgabe entstehen.

Gesetzliche Herausgabeansprüche berechtigter Dritter sowie behördliche oder gerichtliche Anordnungen bleiben unberührt.

23. Unvollständige Einsendung

Sendet der Verkäufer nur einen Teil der angebotenen Ware ein, ist HawaiiCards berechtigt, das Angebot entsprechend anzupassen oder den Ankauf insgesamt abzulehnen.

Wurde bereits eine Teilzahlung geleistet und liegt der Wert der tatsächlich eingesendeten Ware unter der geleisteten Teilzahlung, ist der Verkäufer verpflichtet, den überzahlten Betrag zurückzuzahlen.

HawaiiCards kann die weitere Abwicklung bis zur Klärung der fehlenden Artikel zurückstellen.

24. Transportschäden und Verlust

Der Verkäufer ist verpflichtet, die Ware so zu verpacken, dass sie bei ordnungsgemäßem Transport nicht beschädigt wird.

Bei äußerlich erkennbaren Transportschäden ist HawaiiCards berechtigt, den Schaden zu dokumentieren und den Verkäufer hierüber zu informieren.

Entstehen Schäden aufgrund unzureichender Verpackung durch den Verkäufer, kann HawaiiCards das Ankaufangebot anpassen oder den Ankauf ablehnen.

Bei Verlust oder Beschädigung während des Transports erfolgt die weitere Abwicklung nach den gesetzlichen Regelungen und anhand der verfügbaren Nachweise, insbesondere Sendungsverfolgung, Einlieferungsbeleg, Schadensprotokoll und Verpackungsdokumentation.

25. Eigentumsübergang

Das Eigentum an der Ware geht auf HawaiiCards über, sobald ein wirksamer Ankauf zustande gekommen ist, die Ware an HawaiiCards übergeben wurde und sich die Parteien über den Eigentumsübergang einig sind.

Bis zur vollständigen Klärung bei Angebotsabweichungen, Fälschungsverdacht, fehlender Verkaufsberechtigung oder Rückabwicklung erfolgt keine Weiterveräußerung der betroffenen Ware durch HawaiiCards.

26. Kein Anspruch auf Ankauf

HawaiiCards ist nicht verpflichtet, jedes angebotene Produkt anzukaufen.

HawaiiCards kann den Ankauf insbesondere ablehnen, wenn:

- die Ware nicht in das Sortiment passt
- die Nachfrage zu gering ist
- der Zustand nicht den Anforderungen entspricht
- Zweifel an Echtheit oder Herkunft bestehen
- die Angaben des Verkäufers unvollständig sind
- die Identität oder Verkaufsberechtigung nicht ausreichend geklärt ist
- keine Einigung über den Ankaufspreis zustande kommt
- die Ware beschädigt, unvollständig oder nicht verkehrsfähig ist


27. Haftung des Verkäufers

Der Verkäufer haftet für Schäden, Kosten und Aufwendungen, die HawaiiCards durch vorsätzlich oder fahrlässig falsche, unvollständige oder irreführende Angaben entstehen.

Dies gilt insbesondere bei:

- Fälschungen
- gestohlener oder unterschlagener Ware
- fehlender Verkaufsberechtigung
- erheblichen Zustandsabweichungen
- unvollständigen Lieferungen
- bewusst falschen Angaben zu Sprache, Edition, Zustand oder Stückzahl
- unzureichender Verpackung
- nicht erfolgtem Versand nach Erhalt einer Teilzahlung

Weitere gesetzliche Rechte und Ansprüche von HawaiiCards bleiben unberührt.

28. Mitwirkungspflichten des Verkäufers

Der Verkäufer ist verpflichtet, an der ordnungsgemäßen Abwicklung des Ankaufs mitzuwirken.

Dazu gehört insbesondere, dass der Verkäufer:

zutreffende Kontaktdaten angibt
auf Rückfragen von HawaiiCards innerhalb angemessener Zeit reagiert
erforderliche Nachweise zur Ware, Identität oder Berechtigung bereitstellt
die Sendungsnummer mitteilt
bei Abweichungen oder Transportschäden an der Klärung mitwirkt
erhaltene Teilzahlungen zurückzahlt, wenn der Ankauf berechtigt nicht zustande kommt

Kommt der Verkäufer erforderlichen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann HawaiiCards die weitere Abwicklung bis zur Klärung zurückstellen oder den Ankauf ablehnen.

29. Kommunikation

Die Kommunikation im Rahmen des Ankaufs kann per E-Mail, Kontaktformular, Ankaufformular, Messenger oder über einen anderen vereinbarten Kommunikationsweg erfolgen.

Rechtserhebliche Mitteilungen, insbesondere Annahme, Ablehnung, Angebotsanpassung, Rückzahlungsaufforderung oder Rückabwicklung, können in Textform erfolgen.

Der Verkäufer ist verpflichtet, sicherzustellen, dass die von ihm angegebenen Kontaktdaten aktuell und erreichbar sind.

30. Datenschutz

HawaiiCards verarbeitet personenbezogene Daten des Verkäufers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und zur Durchführung des Ankaufprozesses.

Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung von HawaiiCards.

31. Ergänzende Geltung der allgemeinen AGB

Im Übrigen gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von HawaiiCards in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser ergänzenden Ankaufbedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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